Liu Xiaobo erhielt 2010 den Friedensnobelpreis, saß aber in Haft. Hintergrund der elfjährigen Strafe und Einordnung der historischen Quizfrage.
Die kurze Antwort
Liu Xiaobo konnte den Friedensnobelpreis 2010 nicht persönlich entgegennehmen, weil er in China inhaftiert war. Im Dezember 2009 war er zu elf Jahren Haft verurteilt worden.
Geschichte und Entdeckungen
In diesem Artikel
Die ursprüngliche Frage sprach vom „vergangenen Jahr“. Gemeint war die Verleihung des Friedensnobelpreises 2010. Liu Xiaobo konnte dazu nicht nach Oslo reisen, weil er eine Haftstrafe in China verbüßte.
Welcher Hintergrund gehört zur Antwort?
Ein Pekinger Gericht hatte Liu am 25. Dezember 2009 zu elf Jahren Haft verurteilt. Der Vorwurf lautete Anstiftung zur Untergrabung der Staatsgewalt. Der staatliche Vorwurf sollte dabei als solcher benannt und nicht als eigene Bewertung übernommen werden.
Eine Nobelrede in Abwesenheit
Liu Xiaobo erhielt den Friedensnobelpreis für seinen gewaltlosen Einsatz für grundlegende Menschenrechte in China. Bei der Zeremonie in Oslo blieb der Platz des inhaftierten Preisträgers leer.
Die vollständige Quizantwort
„Weil er in China im Gefängnis saß“ reicht als Kernantwort. Wer nach der Länge der Strafe gefragt wird, nennt elf Jahre. Die genauere historische Einordnung verhindert, dass daraus eine zeitlich unbegrenzte Aussage über seinen Aufenthaltsort wird.
Quellen zum Nachlesen
- Liu XiaoboFriedensnobelpreis 2010, Haftstrafe, Urteil und Abwesenheit
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