Das Kyoto-Protokoll setzte verbindliche Klimaziele für Industriestaaten. Beschlussjahr, Inkrafttreten und Unterschied zu einer bloßen Absichtserklärung.
Die kurze Antwort
Das Kyoto-Protokoll ist ein 1997 beschlossenes Zusatzprotokoll zur UN-Klimarahmenkonvention. Es legte für beteiligte Industriestaaten verbindliche Ziele zur Begrenzung von Treibhausgasemissionen fest.
Gesucht ist das Kyoto-Protokoll. Es wurde auf der dritten Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention 1997 im japanischen Kyoto angenommen.
Was regelte das Protokoll?
Für die im entsprechenden Anhang genannten Industriestaaten wurden verbindliche Ziele für Treibhausgasemissionen vereinbart. In der ersten Verpflichtungsperiode von 2008 bis 2012 sollten deren Emissionen zusammen im Durchschnitt um 5,2 Prozent gegenüber dem Bezugsniveau sinken. Das bedeutet nicht, dass für jedes Land derselbe Prozentwert galt.
1997 oder 2005?
Beide Jahre begegnen bei diesem Abkommen, meinen aber unterschiedliche Schritte: 1997 wurde es beschlossen; 2005 trat es in Kraft. Eine Quizfrage muss daher zwischen Annahme und Inkrafttreten unterscheiden.
Die Quizfrage präzise stellen
„Welches 1997 angenommene Protokoll zur UN-Klimarahmenkonvention trägt den Namen einer japanischen Stadt?“ Die Antwort lautet Kyoto-Protokoll. Als Zusatzfrage bietet sich die erste Verpflichtungsperiode an: 2008 bis 2012.
Wer lediglich von einem „Zusatzprotokoll der Vereinten Nationen“ spricht, lässt das entscheidende Fachgebiet offen. Der Bezug zu Klimaschutz und Treibhausgasen macht die Lösung eindeutig.
Quellen zum Nachlesen
- Umweltbundesamt: Kyoto-ProtokollBeschluss, Inkrafttreten und Emissionsziele