Wasser hat bei etwa 4 °C seine größte Dichte. Die Dichteanomalie erklärt, weshalb Eis schwimmt und Seen an der Oberfläche zufrieren.
Die kurze Antwort
Reines flüssiges Wasser hat unter normalen Druckbedingungen bei ungefähr 4 °C seine größte Dichte.
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In diesem Artikel
Die Quizantwort lautet 4 Grad Celsius. Kühlt flüssiges Wasser unter diesen Wert ab, wird es wieder weniger dicht. Dieses ungewöhnliche Verhalten nennt man Dichteanomalie.
Dichte einfach erklärt
Dichte beschreibt, wie viel Masse in einem bestimmten Volumen steckt. Bei gleichbleibender Wassermenge bedeutet ein kleineres Volumen eine größere Dichte. Rund um 4 °C nimmt diese Wassermenge besonders wenig Raum ein.
Warum schwimmt Eis?
Beim Gefrieren ordnen sich die Wassermoleküle so an, dass Eis für dieselbe Masse mehr Platz benötigt als flüssiges Wasser. Eis hat daher eine geringere Dichte und schwimmt. Das ist mit der Dichteanomalie verwandt, aber die Frage nach dem Dichtemaximum und die Frage nach dem Gefrierpunkt sind nicht identisch.
0 °C oder 4 °C?
| Frage | Übliche Quizantwort |
|---|---|
| Gefrierpunkt von reinem Wasser bei Normaldruck | 0 °C |
| Größte Dichte von flüssigem Wasser | etwa 4 °C |
Das erklärt, warum die Antwort „null Grad“ hier nicht genügt. In Seen kann sich dadurch im Winter dichteres Wasser unter kälteren Oberflächenschichten halten.
Quellen zum Nachlesen
- LEIFIphysik/FWU: Anomalie des WassersDichtemaximum, Volumenänderung und schwimmendes Eis
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