Das verheerende Sommerhochwasser ereignete sich im August 2002. Warum es kein typisches Schneeschmelzhochwasser war.
Die kurze Antwort
Das große mitteleuropäische Sommerhochwasser von 2002 ereignete sich im August. Besonders starke Niederschläge lösten die Überschwemmungen aus.
In diesem Artikel
Gesucht sind Monat und Jahr: August 2002. Die Frage bezog sich auf das schwere Sommerhochwasser unter anderem im Elbegebiet.
Regen statt Frühjahrstauwetter
Die Originalfrage stellte einen Gegensatz zur Schneeschmelze her. Das passt zum Anlass: Der Deutsche Wetterdienst dokumentierte die Starkniederschläge in Sachsen im August 2002 und ihre Verbindung zum Hochwasser. Es handelte sich nicht einfach um einen üblichen Anstieg der Flüsse nach einem schneereichen Winter.
Warum die Bezeichnung allein nicht reicht
„Jahrhunderthochwasser“ ist ein häufig verwendeter Ausdruck, benennt aber ohne Ort und Zeitpunkt kein eindeutiges Ereignis. Auch „das größte Hochwasser der letzten Jahre“ wird mit zunehmendem zeitlichen Abstand unbrauchbar. Deshalb sollte die Frage die Elbe und das Jahr 2002 nennen.
Eine stabile Quizfassung
„In welchem Monat ereignete sich das schwere Elbehochwasser des Jahres 2002?“ Die Antwort ist August. Für eine etwas schwierigere Runde kann stattdessen nach Monat und Jahr gefragt werden und als Hinweis „Sommerhochwasser im Elbegebiet“ dienen.
Wer Ursachen erfragt, sollte Starkniederschläge gelten lassen. Eine genaue Wetterlagenanalyse ist eine zusätzliche Aufgabe und nicht bereits im Monatswissen enthalten.
Quellen zum Nachlesen
- DWD: Starkniederschläge in Sachsen im August 2002Zeitpunkt und meteorologische Dokumentation des Augusthochwassers