Das heutige Wort Wetter geht auf althochdeutsch wetar zurück. Die Wortgeschichte und die verkürzte alte Quizantwort Wind beziehungsweise Wehen erklärt.
Die kurze Antwort
„Wetter“ geht auf althochdeutsch „wetar“ zurück. Die verkürzte Übersetzung „Wind beziehungsweise Wehen“ aus der alten Quiznotiz sollte nicht mit einer vollständigen Wortbedeutung gleichgesetzt werden.
Weltraum und Wissenschaft
Das deutsche Wort Wetter hat eine lange Geschichte: Als althochdeutsche Vorform ist wetar belegt, später begegnet mittelhochdeutsch weter beziehungsweise wetter. Das Wort ist also wesentlich älter als moderne Wettervorhersagen.
Warum die ursprüngliche Frage ungenau war
Die alte Lösung setzte „wetar“ knapp mit „Wind beziehungsweise Wehen“ gleich. Eine solche Kurzform vermischt leicht die Bedeutung eines historischen Wortes mit weiter zurückliegenden sprachlichen Verwandtschaften. Die geprüfte lexikalische Quelle belegt die Vorformen, rechtfertigt aber keine ausschließliche Übersetzung mit „Wind“.
Für die Quizrunde ist deshalb die umgekehrte Frage belastbarer: „Auf welche althochdeutsche Form geht das Wort Wetter zurück?“ Die Antwort lautet wetar.
Wetter meint mehr als Wind
Heute bezeichnet Wetter den Zustand der Atmosphäre an einem bestimmten Ort und zu einer bestimmten Zeit. Wind gehört dazu, ist aber nicht mit dem gesamten Wetter gleichzusetzen. Sonnenschein, Wolken und Regen machen den Unterschied im Alltag unmittelbar verständlich.
Ein zusätzlicher sprachlicher Stolperstein ist „der Wetter“ als jemand, der eine Wette abschließt. Dieses Wort sieht gleich aus, ist aber eine andere Bildung. In der ursprünglichen Frage geht es ausschließlich um das Wetter.
Quellen zum Nachlesen
- Wiktionary: Wetter, Bedeutung und HerkunftAlthochdeutsch wetar, mittelhochdeutsche Formen und unterschiedliche Wortbildungen
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