Ostern richtet sich nach einer kirchlichen Vollmondregel. Warum der Termin wechselt und welche Daten im westlichen Kalender möglich sind.
Die kurze Antwort
Nach der westlichen kirchlichen Regel ist Ostersonntag der Sonntag nach dem ersten kirchlich berechneten Vollmond am oder nach dem 21. März.
In diesem Artikel
Die bekannte Kurzregel lautet: Ostern ist am ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond. Für die genaue Berechnung sind jedoch kirchliche Kalenderregeln maßgeblich, nicht einfach eine spontane Beobachtung des Mondes.
Warum wechselt das Datum?
Der Wochentag Sonntag, der festgelegte Frühlingsbeginn und der Mondzyklus müssen zusammenpassen. Deshalb fällt Ostern nicht jedes Jahr auf dieselbe Monatszahl.
Die präzise westliche Regel
In der kirchlichen Rechnung wird der Frühlingsbeginn mit dem 21. März angesetzt. Der maßgebliche Vollmond stammt aus einer berechneten Mondfolge. Fällt dieser Vollmond auf einen Sonntag, wird Ostern am folgenden Sonntag gefeiert.
Wie früh oder spät kann Ostern liegen?
Im gregorianischen westlichen Kalender liegt Ostersonntag zwischen dem 22. März und dem 25. April. Andere kirchliche Kalendertraditionen können zu einem abweichenden Datum führen.
Quiz ohne astronomische Falle
Für eine einfache Runde reicht „erster Sonntag nach dem Frühlingsvollmond“. Soll die Regel exakt wiedergegeben werden, muss die Aufgabenstellung die kirchliche Berechnung nennen. Die Mondphase, die man vor Ort am Himmel sieht, ist nicht in jedem Fall der entscheidende Rechenwert.
Quellen zum Nachlesen
- OsterdatumKirchlicher Vollmond, 21. März und Datumsgrenzen