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Perfekte Verteilung im Skat: Was ist damit gemeint?

Mit „perfekter Verteilung“ wird ein Skat-Kuriosum bezeichnet: Eine besondere Kartenverteilung erlaubt Grand und Farbspiele schwarz sowie ein gewonnenes Nullspiel.

Die kurze Antwort

Mit „perfekter Verteilung“ wird ein Skat-Kuriosum bezeichnet: Eine besondere Kartenverteilung erlaubt Grand und Farbspiele schwarz sowie ein gewonnenes Nullspiel.

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In diesem Artikel
  1. Warum klingt das widersprüchlich?
  2. Der Schlüssel liegt in den Spielregeln
  3. Was sollte eine Quizlösung leisten?

Die „perfekte Verteilung“ im Skat ist eine kuriose Kartenkonstellation, keine eigene Spielart. Bei einer entsprechend angelegten Verteilung kann derselbe Alleinspieler einen Grand und Farbspiele schwarz gewinnen und auch ein Nullspiel erfolgreich bestreiten.

Warum klingt das widersprüchlich?

Bei Grand und Farbspielen geht es darum, Stiche und Augen zu gewinnen. „Schwarz“ bedeutet, dass die Gegenspieler keinen Stich erhalten. Beim Nullspiel muss der Alleinspieler dagegen jeden eigenen Stich vermeiden. Die beiden Ziele sind also entgegengesetzt.

Der Schlüssel liegt in den Spielregeln

Trumpffunktionen und Kartenrangfolge ändern sich mit der gewählten Spielart. Beim Grand sind die Buben Trumpf. Bei einem Farbspiel kommen die Karten der Trumpffarbe hinzu. Im Nullspiel gibt es keine Trümpfe; die Karten werden anders eingeordnet. Außerdem hängt das Ergebnis von der Verteilung bei allen Beteiligten und vom Spielverlauf ab, nicht allein von einer isoliert betrachteten Hand.

Was sollte eine Quizlösung leisten?

Die kurze Erklärung des Kuriosums genügt für die Begriffsfrage. Wer eine konkrete „perfekte“ Verteilung vorführen will, muss zusätzlich alle 32 Karten, Vorhand, Skataufnahme und richtige Spielführung festlegen. Ein unvollständiges Blatt ist kein Beweis.

Zusatzfrage: Was bedeutet „schwarz“ beim Skat? Antwort: Die unterlegene Partei hat keinen Stich gemacht. „Keine Augen“ wäre ungenau, weil es auch Stiche ohne Augen gibt.

Quellen zum Nachlesen

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